
Zentral und gut erreichbar im Herzen Berlins gelegen, heißt Sie das ARD-Infocenter gerne zu Aktionen und Veranstaltungen willkommen.
Anlässe gibt es in der ARD genug. Ob Jubiläumssendung, Preisverleihung oder brandaktuelles Thema - zu vielen interessanten Terminen bietet das ARD-Infocenter ein Programm.
Autogrammstunden mit Ihrem Lieblingsschauspieler, Hörspielvorführungen, Lesungen: Verpassen Sie keine der Gelegenheiten, die das ARD-Infocenter – häufig auch gemeinsam mit Partnern aus der ARD – Ihnen bietet.
Wir freuen uns, Sie zu aktuellen Terminen bei uns begrüßen zu dürfen.
| 07.02.2012 | Vernissage der Ausstellung "Die Prosa der Ereignisse" - Werke von Jens Kloppmann |
| März bis Dezember 2012 (Bewerbungsfrist für Schulklassen: 29.02.2012) | "quergelesen on tour" (rbb/KI.KA) sucht Leseratten und Bücherwürmer der 5. bis 7. Klasse |
Werke von Jens Kloppmann im ARD-Hauptstadtstudio
Das ARD-Hauptstadtstudio lädt am Dienstag, dem 07. Februar 2012, um 19 Uhr zur Ausstellung "Die Prosa der Ereignisse" ein. Der in Berlin lebende Künstler Jens Kloppmann zeigt darin bis 15. April 2012 einen Querschnitt seiner Arbeiten der vergangenen Jahre: Eine Serie von Videoloops kondensiert Momente der jüngeren Zeitgeschichte. In der Serie "Bullet Holes" werden Gipsabgüsse von Einschusslöchern an Berliner Hausfassaden in eine künstlerische Ebene überführt. Im Zyklus "Diktatoren mit Tieren" stellt Kloppmann wohlbekannten Despoten aus Historie und Gegenwart ein ihr Wesen kommentierendes Tier zur Seite. Die Serie "Im fotografischen Exil – Rache für Trotzki" fügt den in stalinistischer Zeit aus offiziellen Aufnahmen retuschierten Trotzki in andere zeitgeschichtliche Fotografien ein. Laubsägearbeiten spielen mit historischen, aber auch popkulturellen Verweisen.
Wie nehmen wir Ereignisse und Bilder wahr, und wie gehen wir mit ihnen um? Welchen Stellenwert haben die kollektive Wahrnehmung und die kollektive Erinnerung? Diese Fragen sind Leitmotive für die Werke, die Jens Kloppmann im ARD-Hauptstadtstudio zeigt.
Seit dem Abschluss seines Studiums der Freien Kunst an der Bauhaus Universität Weimar und der Kunsthochschule Kassel übernimmt Jens Kloppmann parallel zu seinem künstlerischen Schaffen diverse Lehrtätigkeiten und hält Vorträge an verschiedenen Hochschulen und Kunsteinrichtungen. Seine zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland führten ihn bis nach Bishkek in Kirgistan. Die Ausstellung "Die Prosa der Ereignisse" wird von Martin Bayer, dem Initiator des Projekts "Wartist – Connecting War and the Arts", kuratiert.
Weitere Informationen unter www.kloppmann.org und www.wartist.org.
Eine Anmeldung ist bis 06. Februar 2012 erforderlich. Telefonisch unter 030/22 88-11 00 oder per E-Mail:
"quergelesen", die einzige Büchersendung für Kinder und Jugendliche im deutschen Fernsehen, wird vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) für den Kinderkanal (KI.KA) produziert. In der Veranstaltungsreihe "quergelesen on tour", die viermal jährlich im ARD-Infocenter stattfindet, zeigt Moderator Marc Langebeck wie die Sendung entsteht, gibt Buchtipps und Informationen zur Arbeit vor und hinter der Kamera.
An vier Terminen des Jahres sucht die Redaktion "quergelesen" Kinder, die gerne lesen und sich für Bücher begeistern. Wir möchten jeweils eine Schulklasse der Klassenstufen 5 bis 7 mit ca. 25 bis 35 Schülern zusammen mit ihrem Lehrer zu den Veranstaltungen in das ARD-Infocenter einladen.
Was erwartet die Schülerinnen und Schüler im ARD-Infocenter
Das Team von "quergelesen" stellt die Sendung vor und erklärt, was vor und hinter der Kamera passiert. Außerdem möchten die Macher im Gespräch mit den Kindern wissen, wie ihnen "quergelesen" gefällt und was sie von einem Büchermagazin erwarten. Wenn Moderator Marc Langebeck seine Buchtipps gegeben hat, sind die Kinder an der Reihe.
Gesucht werden Leseratten, die ihr Lieblingsbuch mitbringen und vorstellen. Dies wird von unserem Kamerateam gefilmt und zwei ausgewählte Schülerinnen und Schüler werden dann nach Potsdam zur Aufzeichnung ins Studio eingeladen und sind in einer der nächsten Sendungen deutschlandweit zu sehen.
Zu jeder Veranstaltung wird ein Überraschungsgast eingeladen. Ein bekannter Kinderbuchautor präsentiert sein neuestes Buch und stellt sich den Fragen der jungen Besucher. Am Ende der Veranstaltung wird es zudem eine kleine Autogrammstunde mit allen Beteiligten geben.
"quergelesen" will Kindern und Jugendlichen zeigen, wie spannend es ist, wenn man sich auf das Abenteuer Buch einlässt. Mit vielen Buchtipps, Promis sowie Informationen zu Lesungen oder Kinostarts von Literaturverfilmungen ist "quergelesen" im KI.KA jeden ersten Sonntag im Monat um 20.00 Uhr zu sehen, Wiederholung jeweils am zweiten Sonnabend im Monat, um 07.15 Uhr im rbb-Fernsehen.
Bewerbung
Interessierte Lehrer und Schulklassen können sich für einen der folgenden Termine für "quergelesen on tour" im ARD-Infocenter melden:
Donnerstag, 22. März 2012, 10.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag, 14. Juni 2012, 10.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag, 06. September 2012, 10.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag, 29. November 2012, 10.00 – 12.00 Uhr
Lehrer und ihre Schulklassen formulieren bitte Ihr Interesse an einer Teilnahme unter Angabe der Gruppengröße und des Alters der Kinder bis zum 29. Februar 2012 schriftlich an:
ARD-Infocenter im ARD-Hauptstadtstudio
Wilhelmstraße 67a
10117 Berlin
oder per E-Mail:
Aus allen Einsendungen werden zu jedem Termin zwei Klassen ausgewählt, die wir dann zu "quergelesen on tour" im ARD-Infocenter einladen.
Wir freuen uns über Ihr Interesse.
Bitte melden Sie sich zu den oben genannten Veranstaltungen und Aktionen an oder erfragen Sie nähere Informationen im ARD-Infocenter unter Tel. 030 / 22 88 11 10 oder per Mail:
Fotoserie des Künstlers Moritz Frei rund um "Die Feste der Volksmusik" im ARD-Hauptstadtstudio
Über einen Zeitraum von zwei Jahren hat Moritz Frei "Die Feste der Volksmusik" der ARD fotografisch begleitet. Eine Auswahl der dabei im Jahr 2008 entstandenen Arbeiten war vom 02. September 2011 bis zum 03. Februar 2012 im ARD-Hauptstadtstudio zu sehen.
Die Einen würden Moritz Frei um sein zweijähriges Fotoprojekt zu den Shows mit Florian Silbereisen im Ersten beneiden, die Anderen darüber nur den Kopf schütteln. Denn kaum ein anderes Musik- und Medienformat spaltet das Publikum so klar. Frei fühlt sich weder den Befürwortern noch den Kritikern von Volksmusiksendungen zugehörig. Sein Interesse gilt den Bildrändern: Die Motive zeigen den Übergang zwischen dem, was der Fernsehzuschauer auf dem Bildschirm sieht, und der vielschichtigen Welt, die dahinter liegt.
Der 1978 in Frankfurt am Main geborene Künstler Moritz Frei wuchs in Frankfurt, Hannover, Syracuse (N.Y.) und Berlin auf. Nach einer Ausbildung zum staatlich geprüften Fotodesigner in Berlin studierte er künstlerische Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Professor Peter Piller. Seine Arbeiten wurden zum Beispiel in Ausstellungen in der Bundeskunsthalle Bonn und dem Palais für aktuelle Kunst Glückstadt gezeigt. Frei ist seit 2011 eines der jüngsten Mitglieder der Darmstädter Sezession. Arbeiten aus der Serie "Heute ist morgen schon gestern" befinden sich unter anderem in der Sammlung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Moritz Frei besitzt seit zwölf Jahren keinen eigenen Fernseher mehr.
Das ARD-Infocenter zeigte die Neuverfilmung des Märchens "Jorinde und Joringel" mit Katja Flint und Uwe Kockisch am 11. Dezember 2011
Am dritten Advent konnten Kinder ab sechs Jahren zusammen mit ihren Eltern eine märchenhafte Adventsüberraschung erleben. Zur Premiere der rbb-Neuverfilmung des Märchens "Jorinde und Joringel" der Brüder Grimm am Sonntag, dem 11. Dezember kamen zahlreiche Schauspieler und Macher in das ARD-Hauptstadtstudio.
Vor der Preview gab es ein Quiz, an dem sich die vielen Zuschauer rege beteiligten und es tolle Preise zu gewinnen gab. Im Anschluss an den einstündigen Märchenfilm sprach "quergelesen"-Moderator Marc Langebeck vom Rundfunk Berlin-Brandenburg u. a. mit den Schauspielern Uwe Kockisch, Naomi Krauss, Paul Schlase und dem Regisseur Bodo Fürneisen über die Dreharbeiten und die Faszination von Märchen.
Der Märchenfilm dauert 60 Minuten und ist geeignet für Kinder ab dem sechsten Lebensjahr. Der rbb beteiligt sich mit "Jorinde und Joringel" an der ARD-Märchenreihe "Sechs auf einen Streich". Ausstrahlungstermin im Ersten ist der erste Weihnachtsfeiertag, der 25.Dezember 2011 um 14 Uhr.
Das ARD-Hauptstadtstudio lud gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am Dienstag, dem 01. November 2011, um 19 Uhr zur Vernissage der Foto- und Plakatausstellung >>geschichts-codes: FREIHEIT!<< in die Redaktionshalle ein.
Die Ergebnisse eines bundesweiten Studierendenwettbewerbes der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geben Antworten auf die Frage nach dem Bild der "Nachgeborenen" auf die Deutsche Einheit. Eingesandt wurden sehr persönliche Bilder, mit denen die Studierenden der Öffentlichkeit ihre Sicht, Haltung und Einstellung zur Deutschen Einheit verdeutlichen wollen. Zu sehen sind erstaunliche An- und Einsichten zum Stand der Deutschen Einheit.
Ausgewählte Plakate laden zum Diskurs ein, wie Studierende 2011 das Thema Deutsche Einheit künstlerisch inszenierten. Der bundesweite Gestaltungswettbewerb >>geschichts-codes<< der Bundesstiftung Aufarbeitung bittet seit 2003 Studierende, herausragende Ereignisse der deutschen Teilungsgeschichte künstlerisch umzusetzen.
An dem letzten der vier Termine des Jahres 2011 von „quergelesen“ lud der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) die zwei Gewinnerklassen der Paul-Klee-Grundschule und Otto-Wels-Grundschule am 01. Dezember 2011 in das ARD-Infocenter ein.
Zwei Stunden lang erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie die Büchersendung produziert wird und Moderator Marc Langebeck gab Buchtipps und Informationen rund um die Arbeit vor und hinter der Kamera. Nachdem die kleinen Bücherwürmer ihre Lieblingsbücher vorgestellt hatten, ging es in das große Fernsehstudio auf die Besichtigungstour.
Am 17. November 2011 präsentierte das ARD-Hauptstadtstudio um 19 Uhr das spannende Historiendrama "Der Uranberg" als Filmvoraufführung. Bei der anschließenden Diskussionsrunde, die von Markus Spieker, ARD-Fernsehkorrespondent, moderiert wurde, waren neben dem Schauspieler Henry Hübchen auch Hans-Werner Honert (Drehbuchautor und Produzent) und Wolfgang Voigt (Fernsehfilm-Redakteur beim MDR) anwesend.
Das packende Nachkriegsdrama (Ausstrahlungstermin: 07.12.2011, 20.15 Uhr im Ersten) lässt in beeindruckender Weise ein Stück deutsch-russischer Geschichte wiederauferstehen. Unter der Regie von Dror Zahavi (München' 72) entstand ein Historiendrama über ein fast unbekanntes Kapitel deutscher Geschichte mit weltpolitischen Konsequenzen. Zum hochkarätigen Ensemble zählen u. a. Henry Hübchen, Nadja Bobyleva, Vinzenz Kiefer, Christian Redl, Imogen Kogge, Alwara Höfels und Michael Schenk.
"Der Uranberg" ist eine Produktion der Saxonia Media in Koproduktion mit dem Mitteldeutschen Rundfunk, dem Westdeutschen Rundfunk und ARTE, gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung für Das Erste.
Ausstellung "Zeitenwende": Werke von zwölf Künstlerinnen und Künstlern zu zehn Jahren 9/11 und den Folgen
Die Gruppenausstellung "Zeitenwende" greift die globale Bedeutung der Anschläge von 9/11 und deren Folgen auf. Das ARD-Hauptstadtstudio lud am Donnerstag, dem 01. September 2011, um 19 Uhr zur Vernissage in seine Redaktionshalle ein. Die Ausstellung konnte bis zum 21. Oktober 2011 besichtigt werden.
Zehn Jahre sind seit dem 11. September 2001 vergangen, und die Welt hat sich in dieser Dekade verändert. Die Werke der zwölf beteiligten Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit den historischen Ereignissen ebenso auseinander wie mit unserer Gegenwart: In welcher Welt leben wir heute – und wie wollen wir zukünftig leben? Anhand der Motive können die Betrachter über die Anschläge in New York und ihre Folgen für die Gesellschaft nachdenken, auch über Krieg und Gewalt. Einige Exponate wurden eigens für die Ausstellung gefertigt.
Monika Anselment setzt sich mit der Wahrnehmung von Bildern, mit der Ästhetisierung des Krieges in den Medien auseinander. Katharina Arndt reflektiert in ihren Bildern und Lichtinstallationen negativ besetzte Begriffe zu den Geschehnissen. Till Ansgar Baumhauer kombiniert traditionelle afghanische Teppiche mit westlichen Symbolen. Die textilen Werke von Jan Bejšovec betrachten den Kriegszustand der USA. Chris Dreier beteiligt sich mit Gemälden zum Irak-Krieg. Barbara Duisberg setzt sich mit dem Menschlichen hinter den Medienbildern auseinander. Die Künstlergruppe Extraschrot zeigt eine Videoarbeit zur Ästhetik und Mythologisierung der Zerstörung. Bernard Föll stellt Dyptichons aus, die sich kritisch mit Erinnerung und den Folgen der Anschläge auseinandersetzen. Marius Heckmann bezieht sich auf die Opfer und den medialen Umgang mit ihrem Tod. Jens Kloppmanns Videoinstallation fokussiert den Moment, in dem Präsident Bush am Abend des 11. Septembers ins Weiße Haus zurückkehrt. Die Arbeiten von Gero Neumeister wirken durch das Entfernen zentraler Elemente, die vom Betrachter ersetzt werden. Auch Achim Riethmann arbeitet mit dem Fehlenden in seinen Aquarellen. Jo Röttger zeigt Großformat-Fotografien aus Afghanistan.
Die Ausstellung "Zeitenwende" wurde von Martin Bayer kuratiert und ist ein Kooperationsprojekt mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Begleitend erscheint ein Ausstellungsführer. Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.wartist.org.
Im Rahmen des "Festivals of Lights" lud das ARD-Hauptstadtstudio am 15.10.2011 ein zur "Nacht der offenen Tür" im größten Korrespondentenhaus der ARD.
Am Abend des 15.10.2011 konnten Besucher an einer nächtlichen Führung durch das ARD-Hauptstadtstudio teilnehmen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Der nächtliche Rundgang durch das Korrespondentenhaus zeigte die Arbeitsweise von Redakteuren und Technikern an volldigitalisierten Arbeitsplätzen. Ein Besuch im Fernsehstudio des „Bericht aus Berlin“ bot einen Einblicke in die Produktionsabläufe der Nachrichtenberichterstattung.
Beobachten – Bewerten – Begleiten: Drei Insider aus Medien, Wissenschaft und internationaler Zusammenarbeit diskutierten über den Umbruch in der arabischen Welt
Die Umbrüche in der arabischen Welt haben die Mittelmeer- und Nahost-Region in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Dank der umfassenden Berichterstattung wurden Menschen in aller Welt Zeuge einer epochalen Zäsur der Zeitgeschichte. Der bekannte ARD-Auslandskorrespondent Jörg Armbruster nahm hautnah am Geschehen teil und hat seine Eindrücke in einem gerade erschienenen Buch "Der arabische Frühling" geschildert. Dieser Einblick in persönliche Geschichten und Schicksale sowie seine ausgewiesene Regionalexpertise waren Grundlage für ein Gespräch am Mittwoch, dem 05. Oktober 2011, um 19.00 Uhr im ARD-Hauptstadtstudio.
Wie kann dem Demokratisierungswunsch in der Region Rechnung getragen werden? Was sollen und können die politischen Veränderungen bewirken? Welche Impulse lassen sich für die Umsetzung von Projekten der Internationalen Zusammenarbeit ableiten? Rainald Becker, stellvertretender Chefredakteur Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio, nahm gemeinsam mit Jörg Armbruster, der aus Ägypten stammenden Politikwissenschaftlerin Hoda Salah und Roland Steurer, Landesdirektor der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kairo, Sorgen und Erwartungen der Menschen in der arabischen Welt in den Blick und diskutierte mit den Gästen die Auswirkungen auf die Internationale Zusammenarbeit.
Vorstellung des Buches "Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?" von und mit David Ranan am 26. September 2011 um 19.30 Uhr im ARD-Hauptstadtstudio
Das ARD-Hauptstadtstudio und der Nicolai Verlag Berlin luden am 26. September 2011 um 19.30 Uhr ein zur Präsentation des Buches "'Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?' - Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee" von und mit David Ranan.
Zum Buch:
Die israelische Armee hat lange das Rückgrat der israelischen Gesellschaft gebildet. Nach dem Triumph im Sechs-Tage-Krieg galt sie über Jahrzehnte hin als unbesiegbar, sie war Garant für die Existenz des Staates und für das Überleben seiner von Feinden umkreisten Bürger.
Heute befindet sich Israel im Umbruch: Die Generation der Pioniere und Staatsgründer tritt ab, die demografische Struktur verändert sich grundlegend, auch die Beziehungen zu den arabischen Nachbarn haben sich gewandelt. Und nicht zuletzt steht das Verhältnis der Israelis zu ihrer Armee nach 40 Jahren Dienst in den besetzten Gebieten auf dem Prüfstand.
In diesem Buch kommen 26 junge israelische Männer und Frauen zu Wort, die ihrem Land treu verbunden sind. Sie bereiten sich auf ihren dreijährigen Wehrdienst vor oder haben ihn bereits absolviert. Es kommen aber auch die zu Wort, die diesen Dienst verweigert haben und dafür ins Gefängnis gegangen sind – und jene, die bittere Erfahrungen gemacht haben in einem Einsatz, den sie zum Teil als Besatzungsdienst empfanden. Sie alle berichten über ihre Hoffnungen und Erwartungen an Israel, über ihre politischen Ansichten und moralischen Nöte mit diesem Staat.
Dr. David Ranan, der die Interviews führte, hat selbst in der israelischen Armee gedient. Er weiß, welche Fragen es seinen Landsleuten zu stellen galt. In seiner Einleitung gibt er einen Überblick über die Geschichte Israels, beschreibt die Konfliktregionen und die Spannung zwischen den Gruppen, die die israelische Gesellschaft spalten: die radikalen Siedler und die Orthodoxen auf der einen und die Liberalen und Linken auf der anderen Seite. Und er stellt dar, in welchem Verhältnis diese Gruppen zu ihrem Militär stehen.
Das Gespräch mit David Ranan wurde vom ARD-Korrespondenten Oliver Mayer-Rüth moderiert.
Das ARD-Infocenter auf der Internationalen Funkausstellung 2011
Zur Internationalen Funkausstellung (IFA) vom 02. bis 07. September 2011 in Berlin präsentierten sich verschiedene ARD-Angebote in Halle 2.2. An sechs Tagen informierten sich Besucher über Themen wie den Digitalumstieg oder Digitalradio und ließen sich beispielsweise am Stand von Das Erste mit prominenten Gesichtern ablichten.
Das ARD-Infocenter gab als Kundenzentrum des Senderverbundes während der IFA Antworten auf alle Fragen rund um die ARD: zu den Landesrundfunkanstalten, zum Tagesprogramm der Redaktionen und Sender auf der Messe sowie zum Programm im Radio, Fernsehen, Internet und Digitalen Bouquet. Als besondere Attraktion für kleine und große Besucher standen Maus und Elefant in Lebensgröße am Stand für ein Erinnerungsfoto bereit. Wer seine Lieblingsstars und Verkaufsprodukte zu den Sendungen mit nach Hause nehmen wollte, konnte aus einem Angebot an DVDs, Plüschfiguren oder Büchern wählen. Das ARD-Infocenter hielt zudem Adressen für Tickets zu TV-Sendungen bereit und nahm Anregungen oder Autogrammwünsche an Moderatoren oder Schauspieler entgegen.
Ausstellung "Konfliktstoff Deutschland" des Künstlers Jan Bejšovec im ARD-Hauptstadtstudio
Das ARD-Hauptstadtstudio lud am Dienstag, dem 05. Juli 2011 ein zur Vernissage der Ausstellung "Konfliktstoff Deutschland" des Künstlers Jan Bejšovec.
Der Textilkünstler Jan Bejšovec lässt den Stoff selbst seine Geschichte zeigen und neue Geschichten erzählen. Ob appliziert, bestickt, auf Keilrahmen oder als Hülle historischer Monumente im Stadtbild – der authentische Charakter der Textilien spricht die Betrachter auf besondere Weise an.
In den von Kurator Martin Bayer (www.wartist.org) ausgewählten Werken marschieren Soldaten im Stechschritt übers Bild, der Geschichte zum Opfer gefallene Staatsbauten erstehen neu und ein Sowjetsoldat erobert das Kanzleramt. Neben der Provokation mit den originalen textilen Resten vergangener Zeiten zeigt der Künstler auch fein gestickte Portraits, die mit photografischer Genauigkeit überraschen, ein zwei Meter hoher Tänzer schwebt in dramatischer Pose. Auch mit seinen öffentlichen textilen Installationen sucht Bejšovec historische Monumente mit ihren ganz eigenen Geschichten.
Jan Bejšovec wurde 1975 in der DDR geboren, einem Land mit großem Bezug zu textilen Künsten. Sein Heimatbezirk Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, war schon historisch ein Zentrum der Textilverarbeitung in Deutschland. In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre studierte der Künstler an verschiedenen Standorten, bevor die Türkei für vier Jahre zu seinem Lebensmittelpunkt wurde. Dort lernte er die reiche Textilkultur Anatoliens mit seinem lebendigen Kunsthandwerk kennen. Nach der Rückkehr nach Deutschland arbeitete Jan Bejšovec zunächst in der Unternehmenskommunikation. Seit 2007 ist er in Berlin als Textilkünstler aktiv.
Lachende Sonne, frohe Gesichter beim Tag der offenen Tür im ARD-Hauptstadtstudio
Zur Belohnung schien den ganzen Tag die Sonne: Rund 3.000 Gäste stellten sich heute geduldig in der langen Warteschlange vor dem ARD-Hauptstadtstudio an, um das Berliner Nachrichtenstudio der ARD von innen zu sehen. Mindestens drei Mal so viele Menschen nahmen darüber hinaus das Informations- und Unterhaltungsangebot im Außenbereich wahr. Das Nachrichtenstudio der ARD im Regierungsviertel lud von 10 bis 18 Uhr in die Welt der bundespolitischen Berichterstattung ein.
Beim Rundgang durch die vier Etagen erfuhren die Besucherinnen und Besucher, wie im Radio, Fernsehen und Internet recherchiert und produziert wird. Die eigens aufgebaute Studiodekoration des Politikmagazins „Bericht aus Berlin“ war Kulisse für ein Erinnerungsfoto. Moderator und Studioleiter Ulrich Deppendorf gab seinen Platz dort frei: „Normalerweise schaut das Publikum auf mich – und das nur auf dem Bildschirm. Aber heute konnte ich die Zuschauerinnen und Zuschauer selbst in unserem Studio treffen, eine besondere Erfahrung und große Freude für mich und das ganze Team im Haus!“
Weitere bekannte Fernsehgesichter waren vor Ort und erhielten großen Zuspruch vom Publikum: Günther Jauch, Anne Will, die Tagesschau-Sprecher Jan Hofer und Marc Bator, ARD-Chefredakteur Thomas Baumann, Astrid Frohloff vom Magazin „Kontraste“ und Ute Brucker vom „Weltspiegel“. Im Gespräch mit Tagesmoderator Justus Kliss vom rbb Fernsehen erklärten die Hauptstadtkorrespondenten, wie Nachrichten zur Bundespolitik entstehen.
Rundherum im Kreis drehten sich die kleinen Gäste im Kinderkarussell, oder sie gingen auf Tuchfühlung mit der Maus, dem Sandmann und Bernd das Brot.
Große Augen und offene Münder gab es auch in den technischen Fahrzeugen, Schnitträumen und Tonstudios. Gesprächsrunden mit Korrespondenten, Informationsstände aller ARD-Sender sowie Musik und Akrobatik machten den Tag der offenen Tür im ARD-Hauptstadtstudio zu einem Erlebnis für jedes Alter und alle Sinne.
"Berlin, Sommer 61": Feature-Premiere und Podiumsdiskussion im ARD-Hauptstadtstudio
Vor 50 Jahren begann der Bau der Berliner Mauer: In der Nacht zum 13. August 1961 riegelten die Sicherheitsorgane der DDR die Straßen und Gleiswege nach West-Berlin ab. Der Kalte Krieg und seine Folgen für die Deutschen wurde in Beton gegossen. Die Autoren Wolfgang Kraesze und Siegfried Ressel gehen im Feature der Frage nach, wie der Alltag der Menschen im Sommer 1961 aussah, bevor am 13. August einige hundert Kilometer Stacheldraht abgerollt und die Grundsteine für den Mauerbau gelegt wurden.
Das kulturradio vom rbb präsentierte am Mittwoch, dem 10. August 2011, um 19.00 Uhr die Premiere des Features "Berlin, Sommer 61" im ARD-Hauptstadtstudio. Im Anschluss an die Premierenvorführung diskutierten die Zeitzeugen Jörg Hildebrand (studierte 1961 an der FU Berlin), Joachim Jauer (arbeitete 19961 als Redakteur beim RIAS), Almut Schlenz (war 1961 Lette-Schülerin aus Babelsberg), Joachim Pukaß (arbeitete 1961 als Schauspieler in Ost und West) und Ko-Autor Wolfgang Kraesze darüber, was sie in den Monaten vor dem 13. August mit Freunden und Verwandten erlebt haben. Die Podiumsdiskussion wurde moderiert von Robin Lautenbach, Fernsehkorrespondent aus dem ARD-Hauptstadtstudio.
"quergelesen" on tour mit Moderator Marc Langebeck im großen Fernsehstudio des ARD-Hauptstadtstudios am 16. Juni 2011
Bücherwürmer einer Berliner und einer Potsdamer Schulklasse erfuhren am Donnerstag, dem 16. Juni 2011, wie eine Büchersendung für Kinder produziert wird. Kameramann, Redakteurin und natürlich der Moderator Marc Langebeck aus der Sendung "quergelesen" (rbb/KI.KA) zeigten von 10 bis 12 Uhr, wie Bücher ins Fernsehen kommen. Erstmals fand die Veranstaltung nicht im ARD-Infocenter, sondern im großen Fernsehstudio statt, in dem auch der "Bericht aus Berlin" produziert wird.
Nachdem Marc Langebeck den Leseratten ein paar neue Bücher vorgestellt hatte, lasen die Schülerinnen und Schüler selbst aus ihren Lieblingsbüchern vor. Im Anschluss stellte der Kölner Autor Frank Schmeißer exklusiv sein neuestes Buch "Schurken überall" vor, das im August erscheinen wird.
Ausstellung "Libelle, Baby, Heinzelmann" des Deutschen Rundfunk-Museums
Das ARD-Hauptstadtstudio lud am Donnerstag, dem 07. April 2011, um 19 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung "Libelle, Baby, Heinzelmann" des Deutschen Rundfunk-Museums e. V. ein. Die Ausstellung konnte bis 27. Mai 2011 besichtigt werden.
Nach Hochphasen um 1900 und in den 50er Jahren wächst heute, unter Verwendung moderner Digitalkameras, erneut das Interesse an der Stereo-Fotografie. Daher hat das Deutsche Rundfunk-Museum e. V. aus seiner umfangreichen Rundfunkgerätesammlung 30 Radio-Oldtimer der Jahre 1924 bis 1973 ausgewählt und auf 3D-Stereofotos in hoher Qualität festgehalten. Die Auswahl der Geräte erfolgte danach, welche Geräte sich mit dem so genannten Farb-Anaglyphen-Verfahren am besten räumlich darstellen ließen. Mit einer 3D-Brille kann der Betrachter im ARD-Hauptstadtstudio die so abfotografierten Radiogeräte brilliant, scharf und dreidimensional vor sich sehen: Detektorenempfänger, Audion-Radios, Orts- und Volksempfänger, Röhren-Radios und Audion-Einkreis-Rückkoppelungsempfänger. Sie alle werden zu faszinierenden "Zeitzeugen" einer vergangenen Epoche der Rundfunktechnik – für Radioliebhaber, Technikfreunde, Fachexperten und Amateure, die so in einem der modernsten Nachrichtenstudios der ARD einen Blick zurück in die Geschichte werfen können.
Das Deutsche Rundfunk-Museum Berlin wurde 1967 gegründet. Zunächst sammelte und ordnete es technische Geräte, um einen möglichst umfangreichen Einblick in die Entwicklung der Rundfunkindustrie zu ermöglichen. Historische Fachliteratur vervollständigte die Sammlung. Nach dem Weggang von seinem ursprünglichen Standort unter dem Berliner Funkturm fand die Sammlung 1997 eine neue Heimat beim Deutschen Rundfunkarchiv in Potsdam-Babelsberg. Auch im Rundfunk Berlin-Brandenburg befinden sich ausgewählte Exponate. Die Museumsarbeit wird heute von einem Verein getragen, der die geschichtliche Entwicklung des Rundfunks in Deutschland aufarbeitet und zugänglich macht: u. a. mit Publikationen, der Ausleihe von Geräten, Ausstellungen, einer Bibliothek und einem Fotoarchiv. Zu den Motiven der 3D-Ausstellung hat das Deutsche Rundfunk-Museum e. V. eine CD-Rom herausgegeben.
"quergelesen" on tour mit Marc Langebeck im ARD-Infocenter
Wie entsteht eine Büchersendung für Kinder? Am Donnerstag, dem 07. April 2011, wurden zwei sechste Klassen der Moabiter Grundschule und der Charlotte-Salomon-Grundschule ins ARD-Infocenter geladen, um sich von Moderator Marc Langebeck die Sendung "quergelesen" (rbb/KI.KA) sowie die Arbeit vor und hinter der Kamera erklären zu lassen. Mit dabei waren auch ein Kamerateam und die Redakteurin der Sendung. Nachdem Marc Langebeck den Leseratten ein paar neue Bücher vorgestellt hatte, waren die Schülerinnen und Schüler selbst an der Reihe und lasen aus ihren eigenen Lieblingsbüchern vor. Sie erzählten dem Fernsehteam, was Kinder gerne in einem Büchermagazin sehen und erfahren möchten.
Buchpremiere "Wir haben die Wahl - Freiheit oder Vater Staat" von und mit Kurt Biedenkopf am 14. März 2011 um 19.00 Uhr im ARD-Hauptstadtstudio
Die Zukunft Deutschlands steht auf dem Spiel. Wir hinterlassen den nachfolgenden Generationen einen riesigen Schuldenberg und marode Sozialsysteme, die nicht zukunftsfähig sind. In einem sehr persönlichen Buch zeigt Kurt Biedenkopf die Weichenstellungen auf, die dringend notwendig sind, um Wohlstand und Freiheit zu bewahren.
Es gibt eine klare Wahl: ein Mehr an staatlicher Bevormundung oder ein Mehr an bürgerlicher Eigenverantwortung. Je länger diese Entscheidung vertagt wird, desto kostspieliger wird sie. Denn der derzeitige Kurs immer expansiverer Ansprüche an den Staat überfordert diesen und führt geradewegs in die Erosion unserer freiheitlichen Grundordnung. Demgegenüber verficht Biedenkopf das Prinzip der Subsidiarität: Staatliche Aufgaben sind soweit wie möglich durch die jeweils kleinere Einheit wahrzunehmen, Entscheidungen sind dort zu treffen, wo sie unmittelbare Auswirkungen haben. Nur so können Zentralismus und Bürokratismus verhindert, mehr Bürgernähe ermöglicht, Engagement und Motivation der Bürger gestärkt werden. Nur so können Deutschland und Europa die Stürme des 21. Jahrhunderts bestehen.
Diese Weichenstellung – Abkehr vom Irrweg des vormundschaftlichen Staates, Hinwendung zur sich frei entfaltenden Zivilgesellschaft – ist Aufgabe der jetzt an die Schalthebel der Macht drängenden Generation. An ihre Verantwortung appelliert Biedenkopf mit aller ihm zu Gebote stehenden Leidenschaft. Was bisher sträflich versäumt wurde, muss jetzt mit aller Kraft auf den Weg gebracht werden.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Kerstin Lohse, Hörfunkkorrespondentin des RBB aus dem ARD-Hauptstadtstudio.
Am Mittwoch, dem 16. Februar 2011, fand im ARD-Hauptstadtstudio der Gernsehclub mit rund 160 begeisterten Gästen statt. Gezeigt wurde der TV-Kult "MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE".
Der Gernsehclub - Deutschlands erster TV-Live-Club – zeigte diesmal den preisgekrönten TV-KULT "MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE". Die 160 Gäste konnten dieses Highlight entspannt auf bequemen Sitzgelegenheiten, mit TV-Büffet, Getränken und einer Nackenmassage genießen. Karten für diese Veranstaltung konnten nicht gekauft, sondern nur gewonnen werden.
Moderiert wurde der Gernsehclub von Robert Skuppin (Radio Eins). Medien- Bösewicht Oliver Kalkofe und Serien-Bösewicht Wolfgang Bahro waren außerdem zu Gast.
Buchpräsentation: "WikiLeaks und die Folgen. Netz - Medien - Politik"
Am Montag, dem 14. Februar 2011, lud Suhrkamp Verlag zur Buchvorstellung "WikiLeaks und die Folgen. Netz - Medien - Politik" in das ARD-Hauptstadtstudio ein.
Mit "WikiLeaks und die Folgen. Netz – Medien – Politik" ist in der edition suhrkamp ein Essayband rund um die Enthüllungsplattform WikiLeaks und ihren Gründer Julian Assange erschienen. In ausführlichen Hintergrundanalysen und Kommentaren bringen Experten wie Jaron Lanier, Wolfgang Ischinger und die Journalistin Mercedes Bunz Transparenz in die komplexe Debatte und fragen nach den Folgen von WikiLeaks für Medien, Politik und Diplomatie.
Zu Gast und im Gespräch waren:
John C. Kornblum, ehemaliger amerikanischer Botschafter in Deutschland
Christoph Möllers, Professor für Öffentliches Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin
Felix Stalder, Dozent für digitale Kultur an der Zürcher Hochschule der Künste
Moderation: Hans Jessen, Fernsehkorrespondent im ARD-Hauptstadtstudio
Das ARD-Hauptstadtstudio lud am Montag, dem 17. Januar 2011, um 19 Uhr ein zur Eröffnung der Ausstellung "Figuren und Nichtfiguren" von Andreas Grunert. Die Ausstellung war bis 10. März 2011 im ARD-Hauptstadtstudio zu sehen.
Die Dinge in Andreas Grunerts Arbeiten sind für den Betrachter klar erkennbar. Dennoch bleiben sie auf eine natürliche und realistische Weise absurd. Diesen Eindruck erzeugt das Zusammenspiel der Formen, Gegenstände und Flächen, die der Künstler wie ein Regisseur auf seinen Bildbühnen anordnet. Die Werke besitzen eine Ausstrahlung, die sich in jedem Bild zu erneuern scheint. Auf der Basis eines Repertoires, das immer wieder neu erfunden wird, belegen sie die Prozesshaftigkeit des Lebens und seiner Entwicklungsmöglichkeiten. So setzt sich Andreas Grunert als "poetischer Realist" in seinen Werken mit den Rätseln dieser Welt auseinander und lädt den Betrachter ein, jenseits von Rationalität und Logik zu schauen und zu staunen.
Der in Chemnitz geborene Künstler Andreas Grunert studierte Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Stipendien und Arbeitsaufenthalte führten ihn unter anderem nach Wien, Paris und Florenz sowie nach Kanada, Mexiko und in die USA. In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im europäischen und amerikanischen Raum wurden seine Werke gezeigt. An den Kunstakademien in Bremen und Stuttgart bekleidete Andreas Grunert eine Gastprofessur. Er lebt und arbeitet im schwäbischen Hechingen-Beuren.
Im Veranstaltungsarchiv finden Sie einen Rückblick auf Veranstaltungen des ARD-Infocenters und ARD-Hauptstadtstudios vor 2011.
Für Schülergruppen ab der fünften Klasse bieten die geschulten Mitarbeiter im Kundenzentrum der ARD ganzjährig kurze Einführungen in das öffentlich-rechtliche Mediensystem am Beispiel der ARD an. Termine vereinbaren Sie bitte individuell mit unserem Team.
Telefon: 030 / 22 88-11 10
Fax: 030 / 22 88-11 09
Das ARD-Hauptstadtstudio in der Wilhelmstraße 67a: ein Umschlagplatz für politische Nachrichten an einem der attraktivsten Plätze der Hauptstadt.
Und auch für Veranstaltungen ein gefragter Ort. In direkter Nähe zum Reichstag, zu den Bundestagsbauten, der Bundespressekonferenz und dem Kanzleramt zeichnet sich das ARD-Hauptstadtstudio nicht zuletzt aufgrund seiner Lage als erste Adresse für Veranstaltungen zu den Themenfeldern Information, Politik und Zeitgeschehen aus.